Die Sache mit dem Lichtschutz-Faktor

Was so verniedlicht „Fältchen“ heißt, ist oft..

Was so verniedlicht „Fältchen“ heißt, ist in Wirklichkeit eine ganz gemeine Variante der Hautalterung: Jene Falten entstehen nämlich schon früh, um die 30, wenn man im Leben viel in der Sonne war. Sie sind nicht tief, aber zahlreich. Und sie widersetzen sich hartnäckig allen Versuchen, sie wegzucremen. Besser ist es, man schützt die Haut richtig und sicher bevor man sich den UV-Strahlen aussetzt.

Auch Schutzfaktor 30 oder 50 ist kein Garantieschein für unbedenkliches Grillen. Lieber kürzer in die Sonne und der Haut eine Erholung gönnen. Warum? UV-Strahlen können einen schmerzhaften Sonnenbrand auslösen. Mehr noch: Die Gefahr von Hautkrebs steigt seit Jahren unaufhaltsam. Außerdem ist Licht immer noch der Alterungsfaktor Nr.1. Die Abwägung zwischen Gesundheit und Bräune fordert Vernunft – also dosiert sonnen und perfekt cremen.

So machen Sie es richtig vernünftig:

  1. Unbedingt einige Stunden vor den Sonnenbad reichlich Aloe Vera Gel auftragen. UV-Strahlung trocknet die Haut aus, schädigt die Bindegewebsfasern. Mit Aloe Vera Gel wird die Haut bestens mit Feuchtigkeit und schützenden Mineralien versorgt. Diese Maßnahme ist kein Sonnenschutz, sonder ein Schutz für die Feuchtigkeitsspeicher der Haut.
  2. UV-Schutz eine halbe Stunde vor dem Sonnen auftragen. Anfangs immer einen hohen Schutzfaktor (SPF 50) nutzen
  3. 3. Dann, wenn die Haut einen Eigenschutz aufgebaut hat, reduziert man auf einen niedrigeren Schutzfaktor (SPF 25 oder 35)
  4. Niemals länger als 45 Minuten in der prallen Sonne bleiben.
  5. Grundsätzlich zwischen 12 und 15Uhr die Sonne meiden. In dieser Zeit ist die UV-Strahlung am aggressivsten.
  6. Nach dem Bad im Meer duschen. Salzwasser wirkt wie ein Brennglas, es reizt die Haut.
  7. Nach dem Sonnenbad Gesicht gut reinigen und mit reichlich Aloe Vera Gel versorgen. Den Body mit After Sun eincremen
  8. Unbedingt eine Sonnenbrille tragen wegen der Blinzelfältchen.
  9. Auch die Handrücken mit einem Lichtschutzfaktor pflegen, somit wird die Bildung von Altersflecken und Pigmentstörungen minimiert.
  10. Kinder bedürfen eines besonderen Schutzes. Immer ein T-Shirt und Kopfbedeckung tragen. Kinderhaut ist der Sonnenstrahlung nicht gewachsen. Arme und Beine immer mit einen sehr hohen Schutzfaktor (SPF 50) eincremen.

Unsere Haut vergisst nichts – nicht einen einzigen Sonnenbrand, aber das erfahren wir erst Jahrzehnte später.

Schutz von Innen
Empfindliche Haut braucht bei Sonne mehr Calcium. Grundsätzlich sollte jeder Sonnenfan mindestens zwei Wochen vor Urlaubsbeginn die Abwehrkräfte des Körpers mit Antioxidantien stärke. Durch UV-Strahlung entstehen sehr viel mehr freie Radikale und starten ein zerstörerisches Werk auf Zellen, wenn es dem Körper an Antioxidantien mangelt.

Sinnvolle Abwehr und Hilfe leisten:

  • Beta Carotin: Macht freie Radikale unschädlich und regt die Bräunung der Haut an.
  • Vitamin C und E: Zwei altbekannte Radikalfänger und auf jeden Fall empfehlenswert.
  • Spurenelement Selen: Unterstützt das Immunsystem, was grundsächlich wichtig ist.
  • Mineralstoff Calcium: Unterstützt die Zellmembran, stabilisiert vor allem empfindliche Haut.
  • OPC: Traubenkernextrakte und Vitamin C unterstützen die Abwehr von freien Radikalen.

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